DAV Sektion Altdorf bei Nürnberg - Rückblick https://ticket.dav-altdorf.de/ de Dem Himmel nah in den Weinbergen am Hermannsberg https://ticket.dav-altdorf.de/node/439 <span>Dem Himmel nah in den Weinbergen am Hermannsberg</span> <div>02.10.21</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Di, 10/05/2021 - 10:36</span> <div><p>Diesmal führten die Wanderungen nach Zell am Ebersberg<br /> Viele kennen die Autobahnunterführung zwischen Bamberg und Schweinfurt und wissen nicht, welch ein schönes Wandergebiet sich dort direkt oberhalb befindet. Auf den Wanderwegen zwischen der imposanten Wallfahrtskirche Maria Limbach und durch die Weinberge am Hermannsberg und bei Zell am Ebersberg fühlt man sich schon bereits nah am Himmel.<br /> Maria Limbach war demnach auch der Ausgangspunkt der diesjährigen Wanderungen der Senioren  des DAV Altdorf. Diese spätbarocke Wallfahrtskirche zu besuchen und zu besichtigen ist schon aus dem Grund Pflicht, da das Gotteshaus nach einer fast fünfjährigen Renovierung gerade vor zwei Wochen fertiggestellt und mit der Altarweihe wieder geöffnet wurde. Der Würzburger Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn hatte 1751 mit dem Bau dieses imposanten Bauwerks ein Gelübde eingelöst, wonach er auf Fürsprache der Muttergottes zu Limbach von einem Hüftleiden geheilt wurde. Es war eines der letzten Bauwerke in Franken des großartigen Baumeister Balthasar Neumann.<br /> Die Wanderer zog es hinaus zum nahegelegenen Spitzberg, dem markanten Aussichtspunkt mit Gipfelkreuz und der imposanten Aussicht auf Maria Limbach, das einmalige Naturschutzgebiet in den Maiauen sowie Sand am Main. Nach dem  Abstieg über Wiesen und der Durchquerung eines kleinen Wäldchens kommt hinüber zu den am steilen Hang gelegenen Weinbergen des Hermannsbergs. Hier wachsen ausgezeichnete Weine mit einer klaren Aromatik und fruchtiger Säure, welches auf die Hangneigung und die Gipskeuperböden zurückzuführen ist. Die sonnigen Tage haben die Winzer bewogen, die eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt geplante Weinlese nochmals zu verschieben, um so das Mostgewicht des Traubenmostes (die Öchsle) noch zu steigern. In der Höhe der Weinlage zwischen pittoresken Wengertshäuschen erzeugt eine besondere Atmosphäre, man fühlt sich dem Himmel nah.<br /> Ein kurzer Abstecher zu den in der Nähe liegenden Schilfsandsteinbrüchen ließ die Wanderer erahnen, welche wirtschaftliche Bedeutung im 18. Jhdt. der Abbau des Sandsteins für die Anwohner im nahe gelegenen Sand am Main (da kommt der Name her) hatte. Mit der Überquerung der BAB 70 ging es hinüber in das Waldgebiet am Ebersberg und an der Weinlage „Schlossberg“ vorbei in den Weinbauort Zell am Ebersberg.<br /> Nach der Mittagseinkehr  im „Alten Bach“ war das Ziel Sand am Main. Auf schönen Wanderwegen durch Wald und Flur ging es an den Weinlagen „Himmelsbühl“ und „Am Fischersberg“ vorbei direkt in den Ort. Seit einigen Jahren hat Sand am Main durch vielfach prämierte Weine einen guten Ruf. Der Abbau und die Verarbeitung des Sandsteins für Schleifsteine und Fassadenverkleidungen ist Vergangenheit. Ein noch betriebener Wirtschaftszweig ist hier noch die Korbmacherei, wobei aber heute mehr der Korb- und Rattan- Handel im Vordergrund steht.<br /> Mit einer zünftigen Brotzeit und dem hervorragenden Wein aus der Region fanden die Wanderungen ihren Abschluss. Die einhellige Meinung aller Wanderer war die Feststellung, welch ein  herrliches Wein- und Wandergebiet „oberhalb“ der Autobahn Bamberg – Schweinfurt liegt und man bisher gedankenlos daran vorbeirauscht ist.</p> <p> </p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-MariaLimbach/P1100900.JPG?itok=yj4JZ7Eo" width="325" height="325" alt="Senioren in Maria Limbach" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Tue, 05 Oct 2021 08:36:23 +0000 Felix Lang 439 at https://ticket.dav-altdorf.de Hoch hinaus: Heimatwanderung https://ticket.dav-altdorf.de/rueckblick/heimatwandersenioren <span>Hoch hinaus: Heimatwanderung</span> <div>19.08.21</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Do, 08/19/2021 - 18:34</span> <div><p><strong>Diesmal führt der Weg in einen der höchsten Orte Mittelfrankens </strong></p> <p>Corona hat einerseits einen verstärkten Wanderboom ausgelöst, andererseits müssen Wanderungen in Gruppen noch gut geplant sein, um den geltenden Bedingungen gerecht zu werden. Auch in diesem Sommer konnte wieder die von dem DAV bereits traditionelle Heimatwanderung  ins Altdorfer Land fortgesetzt werden.</p> <p>Von dem Ausgangspunkt, dem Edekamarkt an der Unterriedener Straße, ging es auf schattigen Waldwegen vorbei an der 1670 erbauten Stadlersmühle nach Unterrieden. In dieser Mühle wurde bis vor 60 Jahren Getreide gemahlen und im Sägewerk Holz geschnitten. Bereits vor etwa 20 Jahren ist man bemüht, die baufällige Mühle nach und nach wieder aufzubauen. Seit 2014 ist hier ein Bauernhof mit einer zertifizierten Erlebnisbäuerin.</p> <p>Beim Anstieg auf die Eismannsberger Hochebene konnten sich die Wanderer sehr gut vom Baufortschritt des Umbaus der 1967 erbauten Riedener Talbrücke überzeugen. Für den Güter- und Reiseverkehr spielt diese Autobahnbrücke heute die gleiche Rolle wie im Mittelalter die uralte Handelsstraße zwischen Nürnberg und Prag, welche damals schon durch Riedener Gebiet führte.</p> <p>Über die Jurahöhe mit ihren zahlreichen Windrädern zur Energiegewinnung kommt dann zu dem 522 m hochgelegenen Eismannsberg. Zunächst ging es zu dem 1726 erbauten Barockschloss, einem der damals drei Herrschaftsgüter, mit dem schönen Portal und dem Wappen des Geschlechts derer von Oelhafen (aus Nördlingen stammend).</p> <p>Nach der Mittagseinkehr wurde noch ein kurzer Blick in die 1582 errichtete St. Andreaskirche geworfen. Interessant ist die bewegte Geschichte der damals protestantischen Pfarrei in ihrem Bemühen lutherisch in einem calvinistischen Umfeld zu bleiben. Eine entscheidende Rolle hierfür spielte die damalige Schlossbesitzerin Hedwig von Eyb. </p> <p>Der Abstieg nach Hagenhausen erfolgte entlang dem Traun- felder Bach, zuletzt auf der geänderten Teilstrecke des Altdorfer Rundwanderwegs 6a. Dankenswerter Weise war der Zugangsschlüssel zur Marienkirche Maria Dolorosa organisiert worden, sodass der Besichtigung der imposanten Chorturmkirche (weil sich der massige Turm im Chor der Kirche erhebt) nichts mehr im Wege stand. Die Kirche gehört zu den ältesten des Altdorfer Landes und wurde 1072 durch Bischof Gundekar II. von Eichstätt geweiht. Sehenswert ist die Innenausstattung: der barocke Altar, die Apostelstatuen und die Pieta aus dem 14. Jhdt. am Hauptaltar, sowie im linken Seitenaltar die Madonna mit dem Kind, das eine silberne Taube hält (ca. 500 Jahre alt).</p> <p>Die letzte Etappe dieser Rundwanderung nach Altdorf führte durch ein Waldstück, am Städtischen Bauhof vorbei ins Oberpfälzer Wohnviertel. Von hier war es nur noch ein Katzensprung zu dem Ausgangspunkt dieser auch kulturell interessanten Wanderung.</p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-SeniorenHeimatwanderung/D9F2FC3E-B0DB-4598-9FEF-35E2C23722D9.jpg?itok=_5NPB--o" width="325" height="325" alt="Gruppenbild Heimatwanderung" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Thu, 19 Aug 2021 16:34:05 +0000 Felix Lang 434 at https://ticket.dav-altdorf.de Wandern in kleinen Gruppen- Juni & Juli https://ticket.dav-altdorf.de/rueckblick/wanderninkleinengruppenjuli <span>Wandern in kleinen Gruppen- Juni &amp; Juli</span> <div>28.07.21</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Mi, 07/28/2021 - 18:33</span> <div><p><span><span><span><span><span><span>Leider musste auch noch die Mai-Wanderung an der Gräfenbergbahn Corona bedingt abgesagt werden. Im Juni und Juli konnte dann endlich das Jahresprogramm 2021 mit Wanderungen im Neumarkter Hinterland starten.</span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span>Im Juni führte Gerhard Beyerwaltes bei bestem Wetter 9 Wanderer auf die Mariahilf-Schlaufe. Von Höhenberg aus ging es über Wiesen und Felder nach St. Helena und weiter in das Waldgebiet Heiligenholz. Hier stieß man auf dem Jurasteig, der nach Arzthofen im Tal der Weißen Laaber führt. Entlang dem Jurasteig ging es über eine bewaldete Kuppe zur sehenswerten Wallfahrtskirche Maria Lengenbach. Nach einer Vesperpause wanderte die Gruppe im idyllischen Lengenbachtal, in dem auch der Main-Donau-Weg verläuft, hoch nach Höhenberg. Im Wiesengrund konnten einige Orchideen bewundert werden. In Höhenberg wurde dann noch der Durst gelöscht, bevor die Wanderung nach ca. 11 km mit der Besichtigung der prächtigen Mariahilf-Kirche, die dem Wanderweg auch seinen Namen gegeben hat, abgeschlossen wurde.   </span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span>Im Juli stand dann die Kuppenalb-Wanderung auf dem Programm. Wegen schlechter Wettervorhersagen wurde sie um eine Woche verschoben. Ausgangspunkt war Dietkirchen, das wegen seinem Rosenfriedhof bekannt ist. Von roten Rosen geschmückt umgeben 200 schmiedeeiserne Grabkreuze die historische Kirche. Bei blauem Himmel und unter Führung von Uli Reichert starteten 9 Wanderer auf den Rundweg. Durch abwechslungsreiche Landschaft mit schönen Ausblicken führte der Weg zunächst nach Unterwiesenacker. Weiter ging es vorbei an Streuobstwiesen und Wacholderheiden. Thementafeln entlang des Weges informieren über die Entstehung der Kuppenalb, die Landschaftspflege und den Naturschutz. Der Aufstieg zum Habsberg wurde durch umgestürzte Bäume etwas erschwert. Nach Besichtigung der prächtig ausgestatteten Wallfahrtskirche kehrte man in der Wallfahrtsgaststätte ein. Frisch gestärkt wanderte die Gruppe, vorbei am Haus am Habsberg, einem Umweltbildungszentrum, durch Wald und Wiesen Richtung Hilzhofen. Nicht unbedingt zu den Naturschätzen der Kuppenalb zählen die beiden Golfplätze Habsberg und Hilzhofen, die man von weitem sah. Kurz vor Hilzhofen nahm die Wandergruppe Platz im Juradistl-Landschaftskino, einem Kino, das keine Leinwand braucht, weil der Film die Landschaft ist. Nach dem Kino war in Hilzhofen Kaffee angesagt. Auf der letzten Etappe besichtigten die Wanderer noch eine geologische Besonderheit, die Doggerfelsen mit Felsenkeller in Niederhofen. Nach ca. 13 Km fand in Dietkirchen ein „Naturgenuss mit Weitblick“ sein Ende. </span></span></span></span></span></span></p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WikG-6-7/P1070476.JPG?itok=ZfLljbMA" width="325" height="244" alt="Kuppenalb-Wanderung" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WikG-6-7/P1070475%20%282%29.JPG?itok=aw2EY7Md" width="325" height="215" alt="Kuppenalb-Wanderung" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WikG-6-7/P1070474.JPG?itok=SE_8-yFJ" width="325" height="244" alt="Kuppenalb-Wanderung" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WikG-6-7/P1070465.JPG?itok=dR-7CxmE" width="325" height="244" alt="Kuppenalb-Wanderung" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WikG-6-7/Mariahilf%206.jpg?itok=U9liRzGh" width="325" height="240" alt="Mariahilf" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Wed, 28 Jul 2021 16:33:04 +0000 Felix Lang 431 at https://ticket.dav-altdorf.de Wanderung auf dem karstkundlichen Weg bei Neuhaus an der Pegnitz https://ticket.dav-altdorf.de/rueckblick/karstkundlichewanderung-senioren <span>Wanderung auf dem karstkundlichen Weg bei Neuhaus an der Pegnitz</span> <div>13.07.21</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Di, 07/13/2021 - 10:28</span> <div><p>Nach längerer „Corona bedingter“ Pause konnten die Wanderer der Seniorengruppe des DAV Altdorf  im Juli endlich wieder mit ihren Wanderungen starten, wobei die Anmeldungen etwas zurückhaltender erfolgten, als in den Jahren zuvor. Wanderführer Günter Kiessling wählte für<br /> die erste Tour den karstkundlichen Wanderpfad, einen der interessantesten Wanderwege in der Hersbrucker Schweiz. Die Gruppe startete in Krottensee und von hier aus gelangten sie auf einem Weg durch das Ohrental in den nahen Wald. Trotz warmer, und hoher Luftfeuchtigkeit kam man auf einem Forstweg gut voran. Nun folgte der steile Aufstieg zur steinernen Stadt. Ein Felsdurchlass führte die Senioren ins Innere der Felsengruppe und sie legten dort eine Rast ein. Das nächste Ziel war die Vogelherdgrotte, mit einer großen Halle und einem Durchgang, über einen bequem begehbaren Weg. Nun nahte die Mittagspause im Grottenhof, den die Wanderer über den Erzweg erreichten. Auch der Nachmittag hatte ein interessantes Ziel. Die Felsengruppe Weissingkuppe. Über Stufen und Durchlässe gelangte man wieder zu einem bequemen Wanderweg. Das letzte Ziel war die Schlieraukapelle. Hier legte die Seniorengruppe eine kleine Pause ein, ließen in Gedanken die erlebnisreiche Tour vorbeiziehen und fuhren danach mit dem Bus zurück nach Altdorf.</p> <p> </p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-karstkundlichSen/P1000961.JPG?itok=KMZzSCSY" width="325" height="244" alt="Wanderung auf dem karstkundlichen Weg bei Neuhaus an der Pegnitz" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-karstkundlichSen/P1000957.JPG?itok=GSgYG1Ob" width="325" height="244" alt="Wanderung auf dem karstkundlichen Weg bei Neuhaus an der Pegnitz" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Tue, 13 Jul 2021 08:28:59 +0000 Felix Lang 429 at https://ticket.dav-altdorf.de Wochenende auf der Weidener Hütte (Tuxer Alpen) https://ticket.dav-altdorf.de/node/430 <span>Wochenende auf der Weidener Hütte (Tuxer Alpen)</span> <div>27.06.21</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Mo, 07/26/2021 - 11:54</span> <div><p>Endlich wieder mal raus und wandern im Gebirge. Diesen Gedanken hatten sicher viele Teilnehmer unseres Bergwochenendes zur Weidener Hütte. Die Covid-Vorgabe war die sog. 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), sowohl bei der Ausreise nach Österreich als auch bei der Hüttenübernachtung.<br /> Unser Startpunkt war der Gasthof Innerst, von dem aus wir auf dem sog. Almenweg zur Weidener Hütte wanderten. Die Ankunft um 13:00 Uhr ließ uns noch genügend Zeit, in der Sonne sitzend unsere Mittagsrast zu machen. So gemütlich es vor der Hütte auch war, wir wollten am Nachmittag noch einen Gipfel machen. Also Aufbruch zur Hubertusspitz (2140 m), ein unschwieriger Gipfel, den man von der Hütte aus sehen kann. Rechtzeitig vor dem Abendessen waren wir wieder an der Hütte. Am Abend war es schön gemütlich in der Hütte, draußen tobte ein Gewitter. Noch schöner ist es dann, wenn am nächsten Morgen wieder die Sonne scheint.<br /> Für den Abstieg zurück nach Innerst, wählten wir den langen Bettlerweg, der uns nach Osten ins Nurpenstal führte. Bevor wir die Untere Nurpensalm erreichten, konnten wir noch eine ausgiebige Rast einlegen, mit herrlichem Blick auf die vor uns liegende Karwendelkette. Wir waren zeitig wieder in Innerst, um auf der Heimfahrt eventuellen Staus zu entgehen – war aber leider nicht der Fall. Eine Kaffeepause beim Dinzler am Irschenberg, war der Abschluss unseres Bergwochenendes.<br /> Hubert Seel</p> <p> </p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WeidnerHuett/WeidenerHtt_005.jpg?itok=2AtuunbZ" width="325" height="244" alt="Weidenerhuette21" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WeidnerHuett/WeidenerHtt_004.JPG?itok=TIElVHJe" width="325" height="244" alt="Weidenerhuette21" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WeidnerHuett/WeidenerHtt_003.JPG?itok=dZTuUyZi" width="325" height="244" alt="Weidenerhuette21Weidenerhuette21" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WeidnerHuett/WeidenerHtt_002.JPG?itok=-1oXKf1w" width="325" height="217" alt="Weidenerhuette21" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-WeidnerHuett/WeidenerHtt_001.JPG?itok=gjza4KX_" width="325" height="217" alt="Weidenerhuette21" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 26 Jul 2021 09:54:45 +0000 Felix Lang 430 at https://ticket.dav-altdorf.de Steige im Elbsandsteingebirge https://ticket.dav-altdorf.de/node/433 <span>Steige im Elbsandsteingebirge </span> <div>10.06.21</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>So, 08/01/2021 - 14:39</span> <div><p>Wenige Tage vor offizieller Öffnung der Reisemöglichkeit ins Elbsandsteingebirge stand die zu diesem Zeitpunkt geplante Tour des DAV, geleitet unter Eva Dechand und Christian Wirth, sehr in Frage gestellt. Mit vereinten Kräften und einer Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes in Sachsen konnte dann die Tour doch noch stattfinden.<br /> Diesen Umstand geschuldet,erlebten die Teilnehmer ein entsprechend wenig touristisch frequentiertes Elbsandsteingebirge. Die Bastei, das Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges konnte menschenleer besichtigt werden.<br /> Am Ankunftstag erwanderten die Teilnehmer den Panoramaweg oberhalb der Kirnitzsch am Hermannseck, da die Bootsfahrten aufgrund Corona noch nicht stattfinden konnten. Über die Steile Stiege, die durch einen engen Felsspalt führt und später zum Königsplatz, neigte sich der erste Tag dem Ende zu.<br /> Bei bestem Wetter ging es am nächsten Tag nach Ostrau über das Schrammtor und den Wildschützensteig zur Schrammsteinaussicht mit herrlichen Panoramen auf die sächsischen Felsen.Das Ehrenmal der Hohen Liebe gedenkt der sächsischen Kletterer, die ihrer Leidenschaft zum Klettern und Bergsteigen zum Opfer fielen.<br /> Nach der Wandertour beging ein Großteil der Teilnehmer die Häntzschelstiege, die als Stufe 3 (anspruchsvolle Stiege) souverän gemeistert wurde.<br /> Am 3. Tag ging es vom Grenzort Schmilka aus über den Rotkehlchensteig zu der oberen Affensteinpromenade und zurück über den Lehnsteig. Nach dem anspruchsvollen Aufstieg der Rotkehlchenstiege wandert es sich moderat entlang in Schleifen an der Promenade mit Traumaussichten auf die Felslandschaft. Die Rast an der Domerkeraussicht gefällt und das Kleine Prebischtor wird zum Fotoshooting. Über einen der ältesten angelegten Steigen, dem Lehnsteig, geht es zurück nach Schmilka. Den Durst kühlt ein köstliches Radler der dortigen Brauerei.<br /> Am 4. Tag stand ein Besuch im Bielatal, ein Eldorado für jeden Kletterer, an. Der Ausgangspunkt der Wanderung, die Schweizermühle war ehemals eine Kaltwasserheilanstalt. 1912 wurde daraus ein Erholungsheim für die damaligen Betriebsangehörigen der Maggi-Werke, ab 1947 eine Lungenheilanstalt und zwischen 1968 und 1992 ein Altenpflegeheim.Danach entstand der Förderverein Schweizermühle die den Verfall des Hauptgebäudes nicht mehr verhindern konnte.<br /> Es sind jedoch noch die Spuren der Vergangenheit zu finden im sog. Rosengarten, im Syrenengrund und dem Gedächtnishain sowie der Sophienquelle. Immer wieder über kleine Stiegen, durch ein Felslabyrinth, u.a. dem Sachsenstein dessen Aussichtsplattform über eine steile enge Stiege besichtigt werden konnte, erreichte die Gruppe die Ottomühle und über den Großvaterstuhl und die Herkulessäulen wieder die Schweizermühle.<br /> Am Abschiedstag wurde der Pfaffenstein mit dem Aufstieg über das Nadelöhr begangen.Auf dem Pfaffenstein ging es zur Goldschmidthöhle und über die Ahnenbank zu den Opferkessel, die teilweise von Geländer umschlossen und selbst im Hochsommer mit Wasser gefüllt sind. Beim Besuch darf das Wahrzeichen des Pfaffensteins die Barbarine, nicht fehlen die erstmals 1905 durch Bergsteiger bezwungen, aber aufgrund Rissbildung ab 1975 für den Klettersport gesperrt wurde. Ein Gewitter im Nacken verabschiedete sich die Gruppe vom herrlichen Elbsandsteingebirge, jedoch nicht ohne sich vorher in Königstein im legendären Café, das erstmals nach der Pandemie wieder geöffnet war, an dem leckeren Kuchen zu laben.</p> <p> </p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/IMG-20210607-WA0058.jpg?itok=b6JJOkqN" width="325" height="154" alt="Elbsandsteingebirge Gruppenbild" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/IMG-20210610-WA0037.jpg?itok=UQ_Ls5wl" width="325" height="244" alt="Elbsandsteingebirge " loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Sun, 01 Aug 2021 12:39:18 +0000 Felix Lang 433 at https://ticket.dav-altdorf.de Steige im Elbsandsteingebirge https://ticket.dav-altdorf.de/rueckblick/steigeimelbsandstein <span>Steige im Elbsandsteingebirge</span> <div>10.06.21</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>So, 08/01/2021 - 14:35</span> <div><p>Wenige Tage vor offizieller Öffnung der Reisemöglichkeit ins Elbsandsteingebirge stand die zu diesem Zeitpunkt geplante Tour des DAV, geleitet unter Eva Dechand und Christian Wirth, sehr in Frage gestellt. Mit vereinten Kräften und einer Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes in Sachsen konnte dann die Tour doch noch stattfinden.<br /> Diesen Umstand geschuldet,erlebten die Teilnehmer ein entsprechend wenig touristisch frequentiertes Elbsandsteingebirge. Die Bastei, das Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges konnte menschenleer besichtigt werden.<br /> Am Ankunftstag erwanderten die Teilnehmer den Panoramaweg oberhalb der Kirnitzsch am Hermannseck, da die Bootsfahrten aufgrund Corona noch nicht stattfinden konnten. Über die Steile Stiege, die durch einen engen Felsspalt führt und später zum Königsplatz, neigte sich der erste Tag dem Ende zu.<br /> Bei bestem Wetter ging es am nächsten Tag nach Ostrau über das Schrammtor und den Wildschützensteig zur Schrammsteinaussicht mit herrlichen Panoramen auf die sächsischen Felsen.Das Ehrenmal der Hohen Liebe gedenkt der sächsischen Kletterer, die ihrer Leidenschaft zum Klettern und Bergsteigen zum Opfer fielen.<br /> Nach der Wandertour beging ein Großteil der Teilnehmer die Häntzschelstiege, die als Stufe 3 (anspruchsvolle Stiege) souverän gemeistert wurde.<br /> Am 3. Tag ging es vom Grenzort Schmilka aus über den Rotkehlchensteig zu der oberen Affensteinpromenade und zurück über den Lehnsteig. Nach dem anspruchsvollen Aufstieg der Rotkehlchenstiege wandert es sich moderat entlang in Schleifen an der Promenade mit Traumaussichten auf die Felslandschaft. Die Rast an der Domerkeraussicht gefällt und das Kleine Prebischtor wird zum Fotoshooting. Über einen der ältesten angelegten Steigen, dem Lehnsteig, geht es zurück nach Schmilka. Den Durst kühlt ein köstliches Radler der dortigen Brauerei.<br /> Am 4. Tag stand ein Besuch im Bielatal, ein Eldorado für jeden Kletterer, an. Der Ausgangspunkt der Wanderung, die Schweizermühle war ehemals eine Kaltwasserheilanstalt. 1912 wurde daraus ein Erholungsheim für die damaligen Betriebsangehörigen der Maggi-Werke, ab 1947 eine Lungenheilanstalt und zwischen 1968 und 1992 ein Altenpflegeheim.Danach entstand der Förderverein Schweizermühle die den Verfall des Hauptgebäudes nicht mehr verhindern konnte.<br /> Es sind jedoch noch die Spuren der Vergangenheit zu finden im sog. Rosengarten, im Syrenengrund und dem Gedächtnishain sowie der Sophienquelle. Immer wieder über kleine Stiegen, durch ein Felslabyrinth, u.a. dem Sachsenstein dessen Aussichtsplattform über eine steile enge Stiege besichtigt werden konnte, erreichte die Gruppe die Ottomühle und über den Großvaterstuhl und die Herkulessäulen wieder die Schweizermühle.<br /> Am Abschiedstag wurde der Pfaffenstein mit dem Aufstieg über das Nadelöhr begangen.Auf dem Pfaffenstein ging es zur Goldschmidthöhle und über die Ahnenbank zu den Opferkessel, die teilweise von Geländer umschlossen und selbst im Hochsommer mit Wasser gefüllt sind. Beim Besuch darf das Wahrzeichen des Pfaffensteins die Barbarine, nicht fehlen die erstmals 1905 durch Bergsteiger bezwungen, aber aufgrund Rissbildung ab 1975 für den Klettersport gesperrt wurde. Ein Gewitter im Nacken verabschiedete sich die Gruppe vom herrlichen Elbsandsteingebirge, jedoch nicht ohne sich vorher in Königstein im legendären Café, das erstmals nach der Pandemie wieder geöffnet war, an dem leckeren Kuchen zu laben.</p> <p><span><span>Wenige Tage vor offizieller Öffnung der Reisemöglichkeit ins Elbsandsteingebirge stand die zu diesem Zeitpunkt geplante Tour des DAV, geleitet unter Eva Dechand und Christian Wirth, sehr in Frage gestellt. Mit vereinten Kräften und einer Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes in Sachsen konnte dann die Tour doch noch stattfinden.</span></span></p> <p><span><span>Diesen Umstand geschuldet,erlebten die Teilnehmer ein entsprechend wenig touristisch frequentiertes Elbsandsteingebirge. Die Bastei, das Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges konnte menschenleer besichtigt werden.</span></span></p> <p><span><span>Am Ankunftstag erwanderten die Teilnehmer den Panoramaweg oberhalb der Kirnitzsch am Hermannseck, da die Bootsfahrten aufgrund Corona noch nicht stattfinden konnten. Über die Steile Stiege, die durch einen engen Felsspalt führt und später zum Königsplatz, neigte sich der erste Tag dem Ende zu.</span></span></p> <p><span><span>Bei bestem Wetter ging es am nächsten Tag nach Ostrau über das Schrammtor und den Wildschützensteig zur Schrammsteinaussicht mit herrlichen Panoramen auf die sächsischen Felsen.Das Ehrenmal der Hohen Liebe gedenkt der sächsischen Kletterer, die ihrer Leidenschaft zum Klettern und Bergsteigen zum Opfer fielen.</span></span></p> <p><span><span>Nach der Wandertour beging ein Großteil der Teilnehmer die Häntzschelstiege, die als Stufe 3 (anspruchsvolle Stiege) souverän gemeistert wurde.</span></span></p> <p><span><span>Am 3. Tag ging es vom Grenzort Schmilka aus über den Rotkehlchensteig zu der oberen Affensteinpromenade und zurück über den Lehnsteig. Nach dem anspruchsvollen Aufstieg der Rotkehlchenstiege wandert es sich moderat entlang in Schleifen an der Promenade mit Traumaussichten auf die Felslandschaft. Die Rast an der Domerkeraussicht gefällt und das Kleine Prebischtor wird zum Fotoshooting. Über einen der ältesten angelegten Steigen, dem Lehnsteig, geht es zurück nach Schmilka. Den Durst kühlt ein köstliches Radler der dortigen Brauerei.</span></span></p> <p><span><span>Am 4. Tag stand ein Besuch im Bielatal, ein Eldorado für jeden Kletterer, an. Der Ausgangspunkt der Wanderung, die Schweizermühle war ehemals eine Kaltwasserheilanstalt. 1912 wurde daraus ein Erholungsheim für die damaligen Betriebsangehörigen der Maggi-Werke, ab 1947 eine Lungenheilanstalt und zwischen 1968 und 1992 ein Altenpflegeheim.Danach entstand der Förderverein Schweizermühle die den Verfall des Hauptgebäudes nicht mehr verhindern konnte.</span></span></p> <p><span><span>Es sind jedoch noch die Spuren der Vergangenheit zu finden im sog. Rosengarten, im Syrenengrund und dem Gedächtnishain sowie der Sophienquelle. Immer wieder über kleine Stiegen, durch ein Felslabyrinth, u.a. dem Sachsenstein dessen Aussichtsplattform über eine steile enge Stiege besichtigt werden konnte, erreichte die Gruppe die Ottomühle und über den Großvaterstuhl und die Herkulessäulen wieder die Schweizermühle.</span></span></p> <p><span><span>Am Abschiedstag wurde der Pfaffenstein mit dem Aufstieg über das Nadelöhr begangen.Auf dem Pfaffenstein ging es zur Goldschmidthöhle und über die Ahnenbank zu den Opferkessel, die teilweise von Geländer umschlossen und selbst im Hochsommer mit Wasser gefüllt sind. Beim Besuch darf das Wahrzeichen des Pfaffensteins die Barbarine, nicht fehlen die erstmals 1905 durch Bergsteiger bezwungen, aber aufgrund Rissbildung ab 1975 für den Klettersport gesperrt wurde. Ein Gewitter im Nacken verabschiedete sich die Gruppe vom herrlichen Elbsandsteingebirge, jedoch nicht ohne sich vorher in Königstein im legendären Café, das erstmals nach der Pandemie wieder geöffnet war, an dem leckeren Kuchen zu laben.</span></span></p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/IMG-20210610-WA0037.jpg?itok=UQ_Ls5wl" width="325" height="244" alt="Elbsandsteingebirge" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/IMG-20210607-WA0058.jpg?itok=b6JJOkqN" width="325" height="154" alt="Elbsandsteingebirge Gruppenbild" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/Pfaffenstein-Barberineheute.jpg?itok=09zSc454" width="244" height="325" alt="Pfaffenstein-Barberine heute" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/Pfaffenstein-Barberine%20damals.jpg?itok=4xcFZnpq" width="244" height="325" alt="Pfaffenstein-Barberine damals" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/H%C3%A4ntzschelstiege.jpg?itok=zSIw4ckS" width="244" height="325" alt="Hänzelstiege" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/20210609_125050.jpg?itok=ZrWhQbwT" width="325" height="244" alt="Gruppenbild" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/20210608_144818.jpg?itok=qKUKKDQF" width="244" height="325" alt="Elbsandstein" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2021-elbsandstein/20210609_125211.jpg?itok=thZ6oqZM" width="244" height="325" alt="Steigeinsteig" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Sun, 01 Aug 2021 12:35:31 +0000 Felix Lang 432 at https://ticket.dav-altdorf.de Wild East – Granitklettern in Ostbayern https://ticket.dav-altdorf.de/rueckblick/klettern-im-granit <span>Wild East – Granitklettern in Ostbayern</span> <div>30.10.20</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Mo, 11/02/2020 - 10:27</span> <div><h3><span><span><span><span><span>„Der mit der Banane tanzt“</span></span></span></span></span></h3> <p><span><span><span><strong><span><span>Wild East – Granitklettern in Ostbayern,</span></span></strong><span><span> mit dieser Ausschreibung lockte Matthias Koch. Neugierig geworden fanden sich schnell 6 Kletter*innen um rauszufinden wie wild es wohl werden würde. So fuhren wir an einem sonnigen Samstag früh gemeinsam gen Osten ins Fichtelgebirge.</span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span>Nach einem für fränkische Verhältnisse ungewöhnlich langen Zustieg (halt länger als 15 Min) standen wir vor den ungewöhnlichen und imposanten Felstürmen am Rudolfstein und fragten uns: wo sind die Henkel und Löcher? Alles glatt und rund – wie kommen wir da rauf?</span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span>Die Unerschrockenen unter uns packten ihr Material und ihr Klettertechnikrepertoire aus und wagten sich an diese neue Art der Vorstiegs-Kletterei. Auch der Nachstieg fühlte sich sehr spannend an, mit so ganz anderen Bewegungen, als wir gewohnt waren. Auch um eine Erkenntnis reicher sind wir geworden: Granit ist rauer als er ausschaut – beim Klettern einfach hinsteigen - hält. Belohnt wurden wir alle am Ende jeder Route mit einem Gipfelerlebnis mit wunderbarer Aussicht und genussvoller Abseilaktion; und natürlich einem(!) Gipfelschnaps.</span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span>Die Zeit verging wie im Flug und ruckzuck war es schon Zeit zu unserer Unterkunft „Waldfrieden“ zu fahren. Die hielt was sie versprach: Ruhe und super Essen mit regionalen Zutaten (ein Tipp für Pfifferliebhaber). </span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span>Sehr abwechslungsreich ging es am nächsten Tag im nahegelegenen Steinwald weiter: diesmal standen auf einmal wahre Felsburgen mitten im Wald vor uns, mit ein paar Rissen zum Festhalten – und sonst nichts. Umgeben von einem Felsenmeer als ob Riesen Murmeln gespielt hätten. Auch hier hieß es wieder: beherzt vorsteigen. Nicht am Umlenker umzudrehen, sondern auf dem Felskopf aussteigen zu dürfen, haben wir auch hier alle sehr genossen.</span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span>Es war ein durchwegs gelungenes Wochenende mit vielfältigsten Eindrücken und dem Gefühl ganz weit weg gewesen zu sein, und das nur 1,5 Std von Altdorf entfernt - was will das Kletter*innenherz mehr.</span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span>Ein großer Dank an Matthias für die tolle Idee &amp; Organisation; du hast mit „Wild East“ nicht zu viel versprochen.</span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span>Warum der Artikel „der mit der Banane tanzt“ heißt? Da müsst ihr Danny fragen, das war die Abmachung: wenn er tanzt, schreib ich den Bericht.</span></span></span></span></span></p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020-klettenImGranit/IMG_20200913_113837.jpg?itok=-noTlLKy" width="149" height="325" alt="Klettern im Granit" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020-klettenImGranit/IMG_20200913_113247.jpg?itok=vO9aJQhd" width="149" height="325" alt="Gruppenbild Klettern im Granit" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020-klettenImGranit/IMG_20200912_145950.jpg?itok=gLI_oyl9" width="149" height="325" alt="Klettern im Granit" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 02 Nov 2020 09:27:22 +0000 Felix Lang 396 at https://ticket.dav-altdorf.de Tour in den Bayerischen Wald https://ticket.dav-altdorf.de/rueckblick/bayerischer-Wald <span>Tour in den Bayerischen Wald</span> <div>20.09.20</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Mi, 09/23/2020 - 16:45</span> <div><h3><span><span><span>Borkenkäfer und Klimawandel:<br /> Tour durch den Bayerischen Wald gibt Einblicke in den Lebenszyklus der Bäume</span></span></span></h3> <p><span><span><span><span>Er wurde erst kontrovers diskutiert, 50 Jahre später gilt er als Erfolgsmodell: Der Nationalpark Bayerischer Wald. Das Schutzgebiet zeigt, wie sich die Natur verändert, wenn der Mensch nicht eingreift und lockt mehr Gäste denn je in Bayerns Osten. Eine Gruppe des DAV Altdorf hat bei Touren auf drei über tausend Meter hohe Gipfel den Wald genauer unter die Lupe genommen. DAV-Mitglied und Waldbesitzer Werner Kern informierte bei der dreitägigen Fahrt im September kenntnisreich über die Geschichte des Nationalparks und Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels.</span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span>Erstes Ziel war der Große Falkenstein (1.315 m). Von der Ortschaft Zwieslerwaldhaus wählten die Altdorfer den anspruchsvollsten aber wohl schönsten Aufstieg durch ein Waldgebiet, das zu den bedeutendsten und ältesten Urwaldresten in Mitteleuropa zählt. Weiter aufwärts ging es durch das Felsengebiet Höllbachgspreng. Steil und über Felsstufen führt ein teilweise ausgesetzter Steig bis zum neu erbauten Falkenstein Schutzhaus. Von der Terrasse und dem Gastraum der Hütte eröffnet sich ein malerischer Ausblick auf den Talkessel des Zwieseler Winkels. Einige Meter weiter, vom Gipfelplateu aus, kann man nach Westen und Südwesten zum Großen Arber und zur Bergkette des vorderen Bayerischen Waldes blicken. Und an klaren Tagen sind im Süden die Alpen sichtbar. Ähnlich lohnend ist der Blick vom Kleinen Falkenstein (1.190 m), über den die Altdorfer zurück zum Ausgangspunkt wanderten.</span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span>Noch besser, da im Gipfelbereich völlig unbewaldet, ist der Ausblick vom Lusen (1.373 m). Von der Ortschaft Waldhäuser stieg die zehnköpfige Wandergruppe über die „Himmelsleiter“ auf den Berg mit seinem charakteristischen Gipfelaufbau aus Granitblöcken. Von diesem Aussichtspunkt waren Schäden, die Trockenheit und Borkenkäfer in den vergangenen Jahren angerichtet haben, deutlich zu sehen. In den weitläufigen Waldgebieten stehen unzählige abgestorbene Fichten. </span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span>Bis junger Wald die Lücken füllt, dauert es Jahrzehnte. Auf dem Weg zum Großen Rachel (1.453 m), dem Ziel am dritten Tourentag, sahen die Altdorfer erste Erfolge: Zwischen den Ende des 20. Jahrhunderts abgestorbenen Baumskeletten wachsen Ebereschen und junge Fichten – ohne menschliches Zutun. Die Wandergruppe wählte einen langen, aber landschaftlich sehr reizvollen Aufstieg von Oberfrauenau über den Kleinen Rachel und die Rachelwiese zum höchsten Gipfel im Nationalpark. Der Abstieg führte dann steil hinab zum idyllischen Rachelsee und zur Bushaltestelle Gfäll. Von dort fahren die kostenlosen "Igelbusse" zurück in die Zivilisation.</span></span></span></span></p> <p> </p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020-bayerischer-wald/davaltdorfbayerwald.jpg?itok=saX6307P" width="325" height="183" alt="Gruppenfoto an der Bayrischen Grenze" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Wed, 23 Sep 2020 14:45:29 +0000 Felix Lang 391 at https://ticket.dav-altdorf.de Bergwanderwoche im Verwall https://ticket.dav-altdorf.de/rueckblick/2020%E2%80%94Bergwanderwoche <span>Bergwanderwoche im Verwall</span> <div>15.08.20</div> <span><span lang="" about="/user/5449" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Felix Lang</span></span> <span>Sa, 08/15/2020 - 22:53</span> <div><h3>Bergwanderwoche im Verwall (09.08. - 13.08.2020)</h3> <p>Die diesjährige Bergwanderwoche fand unter besonderen Voraussetzungen statt. Die Organisatoren Hubert Seel und Peter Chunsek übernahmen unter den geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine besonders hohe Verantwortung und wurden dieser Verantwortung – so viel sei hier vorab gesagt – auch jederzeit gerecht. Als Konsequenz wurde die Bergwanderwoche von ursprünglich 7 Tagen auf 5 Tage verkürzt, da die letzte der geplanten drei Hütten kein überzeugendes Hygienekonzept vorweisen konnte.</p> <p>Die paritätisch aus sieben Frauen und sieben Männer bestehende Gruppe traf sich am Sonntag frühzeitig am Altdorfer Bahnhof, um optimal aufgeteilt auf 4 PKW zum Ausgangspunkt der Tour, den Stausee Kops oberhalb von Galtür im Paznauntal zu fahren. Die Wetterprognose für die kommenden Tage war sehr gut. Bei strahlendem Sonnenstein wurde der kurze Aufstieg zur reichlich 500 m höher gelegenen Heilbronner Hütte in etwas mehr als 2 Stunden zurückgelegt.</p> <p>Nach einer Stärkung und der gruppengerechten Aufteilung in die Quartiere unternahmen einige, denen der Aufstieg noch nicht gereicht hatte, einen Abstecher zum Valtschavielsee, dessen angenehm temperiertes Wasser auf über 2300 m Meereshöhe sogar zum Baden einlud.</p> <p>Am darauffolgenden Montag stand der Gipfel des hoch über Galtür gelegenen Grieskogl auf dem Plan. Insgesamt etwa 700 Höhenmeter im Auf- und Abstieg waren auf unschwierigen Wegen und mit leichtem Gepäck zu bewältigen. Von der auf 2690 m gelegenen Grieskoglscharte ging es mit etwas Kletterei zum Gipfel. Ein herrlicher Ausblick hinüber in die Bergwelt der immer noch teilweise vergletscherten Sivretta war ein gerechter Lohn für die doch etwas anstrengenden Mühen insbesondere der letzten 15 min.</p> <p>Am Dienstag stand der Hüttenwechsel von der Heilbronner auf die Konstanzer Hütte auf dem Programm. Die Gruppe entschloss sich, anstelle des direkten und leichten Weges über das Schönverwall-Tal den anspruchsvollen hochalpinen Bruckmannweg zu gehen, der mit einer reinen Gehzeit von 6 bis 7 Stunden angegeben war. Die richtige Entscheidung. Der landschaftlich außerordentlich schöne Weg verlangte auch der Trittsicherheit und Kondition der Bergwanderer einiges ab.</p> <p>Eine ausgiebige Rast am 2505 m hoch gelegenen Wannensee nach 300 m im Abstieg und 700 m im Aufstieg und einer halben Wegstunde vor dem höchsten Punkt der Tour, dem Wannajöchli gelegen, sollte die erforderliche Erholung für die dann folgenden 1000 m im Abstieg verschaffen. Der Abstieg erwies sich zunächst als mehrfacher Auf- und Abstieg, bevor es dann endlich in sehr steilem Blockgelände tatsächlich in das Fasultal hinunter ging. Alle waren froh, letztendlich die Erfrischungen auf der Konstanzer Hütte nach einer wunderschönen, aber durchaus strapaziösen Tour genießen zu können. Ein kurzer und zum Glück überhaupt nicht heftiger Regenguss 15 min vor der Hütte wurde eher als angenehme Abkühlung von den heißen Tagestemperaturen empfunden.</p> <p>Erneut bei herrlichem Wetter wurde am Mittwoch der noch nicht lange bestehende Drosberg Panorama-Rundwanderweg begangen. Der Name ist dabei Programm. Fast stets herrliche Blicke auf die raue und ursprünglich wirkende Bergwelt des Verwall. Mit einer abwechslungsreichen Wanderstrecke aus Wegen entlang eines Bachlaufs, verblockten Steigen, weichen Hochalmpfaden und durchaus heiklen Steilhangquerungen bietet der Rundwanderweg mit Ausnahme von Gletschern nahezu alles auf, was das Hochgebirge zu bieten hat.</p> <p>Nach einer zweiten Nacht auf der Konstanzer Hütte ging es am frühen Morgen des Donnerstag über das Schönverwall und die Heilbronner Hütte in etwa 5 Stunden zurück zu den geparkten Autos.</p> <p>Ein Wort zu den beiden Hütten und deren Umgang mit der Corona-Pandemie sei an dieser Stelle nicht nur gestattet, sondern ist sogar verpflichtend: Beide Hütten überzeugten mit ihrem Hygiene-Konzept. Die einzelnen Gruppen bekamen Quartiere ohne zusätzliche Belegungen von anderen Gruppen bzw. Wanderern zugewiesen. Die Tische in den Gasträumen waren unter Beachtung der Abstandsregelungen gestellt. Unsere Gruppe hatte stets einen Tisch nur für sich. Sowohl in den Gasträumen als auch in den sanitären Einrichtungen herrschte vorbildliche Sauberkeit. Desinfektionsmittelspender waren ausreichend vorhanden. In den Schlafräumen wurden keine Decken zur Verfügung gestellt. Der eigene Schlafsack war Pflichtausrüstung. All das vermittelte allen Bergwanderern ein sehr gutes Gefühl, keinem besonderen Risiko bezüglich einer Corona-Infektion ausgesetzt gewesen zu sein. Ein herzliches Dankeschön an die Hüttenwirte dafür, dass sie sehr deutlich die Sicherheitsaspekte vor die möglichen Umsätze mit prall gefüllten Hütten gestellt haben. Das ist durchaus nicht selbstverständlich. Nicht zuletzt ein herzliches Dankeschön an Hubert und Peter für die perfekte Organisation. Jedem der Teilnehmer war die Begeisterung über eine gelungene Bergwanderwoche anzusehen.</p> <p>Text und Bilder Nr. 2-4: Volker Güther; Bild 1: Hubert Seel</p> <p> </p></div> <div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020%E2%80%94bergwanderwoche/BWW2020-1.jpg?itok=vq22pB0h" width="325" height="244" alt="Gruppenfoto vor der Heilbronner Hütte" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020%E2%80%94bergwanderwoche/BWW2020-2.jpg?itok=weXrIXge" width="325" height="244" alt="Auf dem Gipfel des Grieskogl" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020%E2%80%94bergwanderwoche/BWW2020-3.jpg?itok=sZ2zZjcc" width="325" height="244" alt="Unterwegs auf dem Bruckmannweg: Im Hintergrund das Wannajöchli zwischen dem Wannakopf (links) und der Fasulspitz" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> <div> <img src="/sites/default/files/styles/max_325x325/public/upload/bilder/rueckblick/2020%E2%80%94bergwanderwoche/BWW2020-4.jpg?itok=yiw6QbUi" width="325" height="244" alt="Überquerung des Pflunbaches auf dem Drosberg Rundwanderweg" loading="lazy" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Sat, 15 Aug 2020 20:53:00 +0000 Felix Lang 385 at https://ticket.dav-altdorf.de